Die aktive Vermögensverwaltung
Eine erfolgreiche Anlagestrategie zeichnet sich durch überdurchschnittliche Ergebnisse aus. Diese sind messbar und können mit anderen verglichen werden. In steigenden Märkten sind gute Ergebnisse leicht zu erzielen. Wie aber steht es um eine Anlagestrategie in turbulenten Zeiten, wenn die Märkte stark schwanken und fallen? Gerade hier lohnt sich ein Vergleich. Wer konnte Verluste begrenzen und minimieren? Wurde rechtzeitig reagiert?
Gewinnmaximierung mit hohem Risiko ist ein kurzsichtiger Ansatz, um einen langfristigen Vermögenszuwachs zu erzielen. Eine gute Vermögensverwaltung unterscheidet sich deshalb vor allem dadurch, dass bewusst auf das Eingehen von hohen Risiken verzichtet wird. Dafür bedarf es der aktiven Beobachtung des Börsengeschehens und einer erprobten Anlagestrategie, um rechtzeitig zu handeln. Welche Kriterien sind demnach für die Wahl der geeigneten Vermögensverwaltung wichtig?
Kriterien einer guten Vermögensverwaltung
Unabhängigkeit in der Auswahl und Zusammensetzung der Anlagen
Die Unabhängigkeit von Banken und Finanzkonzernen steht an erster Stelle, denn dadurch herrscht auch Freiheit von Ziel, – und Umsatzvorgaben. An der Performance verdienen und nicht an Umschichtungen, die mit Transaktionskosten einhergehen und somit den Gewinn des Kunden schmälern. Und letztlich ist es auch die Freiheit von Fixierungen und Restriktionen von Benchmarks
Trendfolge und antizyklisches Handeln
Eine alte Börsenweisheit von Heinz Brestel besagt „Die meisten Leute kommen nicht durch Spekulation zu Vermögen, sondern durch richtige Beobachtung langfristiger Trends.“
Trendfolge ist daher ein wichtiges Kriterium für Entscheidungen, welche Anlagen gekauft und gehalten werden sollen. Die Kunst besteht darin, rechtzeitig zu erkennen, wann man sich gegen die Masse stemmen und wieder verkaufen muss. Andererseits gibt es gerade in der tiefsten Depression oft die besten Kaufgelegenheiten. Die Marktbewegungen der jüngsten Zeit haben dies einmal mehr gezeigt.
Steuerung und Timing von Investments
An der Börse spricht man oft von der Psychologie der Märkte. Diese beeinflussen die Stimmung und Handlungsentscheidungen der Marktteilnehmer in großem Maße und können zu starken Kursschwankungen führen. Es ist deshalb wichtig, diese Schwankungen durch den Einsatz von Derivaten als Sicherungsinstrument zu vermeiden und Risiken zu minimieren. Gerade diese Strategie erfordert Kenntnis der Mittel und schnelles Handeln. Dies unterscheidet den professionellen Verwalter vom Kleinanleger.
Verlustbegrenzung steht über Gewinnmaximierung
Jeder Anleger weiß, Verluste erfordern einen überproportionalen Gewinnzuwachs, um ausgeglichen zu werden. Ein Verlust von 50% benötigt zur Kompensation einen Gewinn von 100%, um ausgeglichen zu werden. Das bedeutet für den Anleger zunächst die Gefahren des Investments zu bewerten und abzuschätzen, welche Chancen den Risiken gegenüberstehen und wie hoch dafür die Gewinne sein können.
Die Vermögensverwaltung wird hier immer eine Abwägung zu Gunsten einer absoluten Wertsteigerung treffen und die Anlage entsprechend steuern.
Beständigkeit und Vertrauen
Langfristiger Einsatz und Vertrauen in den richtigen Partner haben sich schon immer ausgezahlt.
Wir stehen zu einer langfristigen Kundenbeziehung und pflegen deshalb gleichermaßen eine langfristige Beziehung zu unseren Partner in allen Finanzbereichen.